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Woran digitale Transformation in Deutschland scheitert

Führung in der Transformation ist immer noch eine große Herausforderung für viele Unternehmen aus dem industriellen Mittelstand.  Das geht zumindest aus der Studie „Führen in der digitalen Transformation – ein Realitätscheck für mittelständische Industrieunternehmen“ des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (in Auftrag der Beratung Rochus Mummert) hervor. 70 Prozent der befragten Führungskräfte sind nicht mit dem Stand der digitalen Transformation ihres Unternehmens zufrieden. Gerade mal 28 Prozent der Führungskräfte glaubt, ihr Unternehmen sei in der Lage, zügig Geschäftsmodelle zu entwickeln, sobald sich eine Chance oder Bedrohung auftut. 

Immerhin ist das Bewusstsein für einen Wandel da: So sind sich 44 Prozent der Befragten bewusst darüber, dass die Transformation oftmals an den starren Unternehmensstrukturen scheitert – und der Kulturwandel ist wahrlich eine Königsdisziplin der Transformation. Weitere 82,9 Prozent betrachten Offenheit für Veränderungen als die wichtigste Führungskompetenz. Allgemein konstatiert die Studie: „Es fehlen Offenheit, Geschwindigkeit, Beteiligung, Experimentierfreude und Risikobereitschaft“ sowie „ambidextren Strukturen“. Wie organisationale Ambidextrie in der Praxis aussieht, erfahren Sie hier. 

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